Versammlungsfreiheit durchsetzen!

31. August 2010 | 17:31

„ALLE MENSCHEN HABEN DAS RECHT, SICH FRIEDLICH ZU VERSAMMELN...."
(ART. 20 ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE)

„JEDE PERSON HAT DAS RECHT, SICH FREI UND FRIEDLICH MIT ANDEREN ZU VERSAMMELN..."
(ART. 11 EUROPÄISCHE KONVENTION ZUM SCHUTZ DER
MENSCHENRECHTE UND GRUNDFREIHEITEN)

„DIE BÜRGER DER RUSSISCHEN FÖDERATION HABEN DAS RECHT, SICH FRIEDLICH UND OHNE WAFFEN ZU VERSAMMELN, VERSAMMLUNGEN, KUNDGEBUNGEN, DEMONSTRATIONEN UND UMZÜGE DURCHZUFÜHREN SOWIE STREIKPOSTEN AUFZUSTELLEN"
(ART. 31 DER VERFASSUNG DER RUSSISCHEN FÖDERATION)

VERSAMMLUNGSFREIHEIT DURCHSETZEN!

Bei Demonstrationen und Mahnwachen von Menschenrechtsorganisationen oder oppositionellen Gruppen in der Russischen Föderation kommt es immer wieder zu Übergriffen. Demonstrationen werden mit Tricks der Behörden verhindert, Demonstranten verprügelt und festgenommen. Das ist ein klarer Verstoß gegen nationale und internationale Verpflichtungen, denen sich der russische Staat freiwillig unterworfen hat.

Die Verfassung der Russischen Föderation garantiert die Versammlungsfreiheit in Art.31. Menschenrechtsorganisationen in Russland demonstrieren deshalb seit einiger Zeit an jedem 31. eines Monats, um diesem Recht zum Durchbruch zu verhelfen und die papierne Garantie der Verfassung zur erlebbaren Realität zu machen. Sie wissen: Es gibt keine Demokratie ohne Versammlungsfreiheit! Und fordern: Schluss mit den Behinderungen und Übergriffen!

Um unsere Kolleginnen und Kollegen, unsere Freundinnen und Freunde dabei tatkräftig zu unterstützen, rufen wir zur Teilnahme an der Mahnwache „Versammlungsfreiheit durchsetzen" auf,

am 31. August 2010 um 17.30 Uhr
vor der Botschaft der Russischen Föderation, Unter den Linden 63-65.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Regionalbüro Ost gerne zur Verfügung:
Telefon: 030/84 10 90 52; E-Mail: regionalbuero.ost@amnesty.de

Memorial Deutschland e.V. | Deutsch-Russischer Austausch e. V. |
Amnesty International

 

KrakelSpektakel @ Die Aussenseiter

20. August 2010 | 20:00

Nur eine SommerShow! Absolut lachbar!

Einlass: 20:00. Beginn: 20:30 (bitte nicht später kommen!)

Foto: Die Aussenseiter

Sie sind Clowns. Sie beherrschen die ganz besondere Kunst uns zum Lachen zu bringen. Sie machen aber keine dumme Witze und stellen sich auch nicht dumm. Die lyrische Clownerie, mit der traditionellen Pantomime verbunden - so nennen "Die Aussenseiter" ihre Stilrichtung.

Die ClownMimeGruppe arbeitet unter der künstlerischen Leitung von Stanislav Bogdanov und besteht ausser ihm selbst aus zwei charismatischen Künstlern - Jelena Bolsuna und Michael Chubin.

Foto: Die Aussenseiter

Hinter dem Trio steht nicht nur eine Staatliche Zirkusschule in Moskau, sondern eine lange europäische Kulturtradition, die heutzutage in Europa komischerweise weniger bekannt ist, als in Russland. Dort hat diese Kunst selbst die Kommunisten überlebt, die ganz speziellen Sinn für Humor hatten.

"Die Aussenseiter" wirken gleichzeitig ultramodern und uralt. Es gibt etwas besonders faszinierendes in einem Clown, die Maske vielleicht, und plötzlich fühlt man sich ein bisschen merkwürdig, es kann jemandem sogar Angst einjagen. Deswegen weinen manchmal kleine Kinder bei einer Clownshow, und die Eltern wundern sich, warum, es sei doch lustig gewesen!

Foto: Die Aussenseiter

Ich erinnere mich ganz genau an einem Tag in meiner Kindheit, damals wurde ich von einem russischen Clown Andrjuscha nach seiner Show in die Backstage eingeladen. Obwohl ich zusammen mit meiner Mutter war, die mit dem Künstler befreundet war, hatte ich plötzlich eine Art Panikattacke gehabt. Andrjuscha lachte und schenkte mir eine Werbungbroschüre mit der Anschrift "Dem Sascha, der Angst vor den Clowns hat".

Die Grenze zwischen dem Komischen und dem Erschreckenden ist dünner, als manche glauben. Und nach einer guten Clownshow sollte man auch ein bisschen traurig werden. So ist nämlich nach meiner bescheidener Meinung das Ziel dieser Kunst von der göttlicher Muse definiert.

Jetzt habe ich selbst vor meinem eigenen Text Angst. Der ist auch zu lang geworden. Schluss damit.

Delphinov.net
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Also nicht verpassen - Freitag, 20. August, PANDA-Theater.
Eintritt 7 / 5,-

 

(NO)TIME TO LISTEN

24. Juli 2010 | 18:00

 

Berliner Straßenmusik zwischen Alltag und Kunst

 

Flyer: (NO)TIME TO LISTEN

 

Samstag 24. Juli - Sonntag 1. August
PANDA-Theater
Doors Vernissage 18:00 Uhr
Öffnungszeiten 14:00 - 20:00 Uhr

(NO)TIME TO LISTEN ist eine audiovisuelle Ausstellung mit Konzerten, die über Straßenmusiker in Berlin und ihre außergewöhnlichen Erfahrungen vor einem zufälligen Publikum berichtet.

 

Flyer: (NO)TIME TO LISTEN

 

Eröffnung: 24. Juli um 18.00 Uhr im kleinen Hof der Kulturbrauerei. Im Anschluss sorgen die „Boxhagener Stadtmusikanten" für viel Unterhaltung mit tanzbarer Straßenmusik.

Abschlusskonzert: 31. Juli ab 20.00 Uhr - "Isa Valenzuela" mit südamerikanischen Folksongs und das schwedisch-australische „Mesalina Duo" mit pop-folk-jazz Singer- und Songwritermusic.

Eintritt frei.

Web: (NO)TIME TO LISTENPANDA-Theater

 

„AVaspo“ im Wonderland

16. Juli 2010 | 20:00

Performance Koncert / Szene Litauen

PANDA-Theater | 16.07.10 | Doors 20:00
Knaackstrasse 97, 10435, Berlin (Kulturbrauerei)

Foto: AVaspo

Die 2008 in Vilnius gegründete Band „AVaspo" (AudioVisual Asp of Poetry) bringt auf ihrem Debüt-Album "Nėra okeano" die oftmals autoironisch gefärbten Gedichte der Sängerin Gabrielė Labanauskaitė mit verschiedenen musikalischen Stilen zusammen. Hierbei vereint die Band virtuos Elemente aus dem elektronischen, experimentell-akustischen Bereich, bis hin zu Anleihen aus dem Trip-Hop und psychedelischen Folk.

Das „AVaspo" Kollektiv vermag die Texte der Dichterin und Dramatikerin Labanauskaitė in einen atmosphärischen Klangteppich zu verwandeln, in welchem sich die perkussiven Setzungen, ein Schwall an Geräuschen und die zuweilen flatterhafte Stimme der Sängerin organisch einfügen. Die stark performativen Auftritte der Band werden überdies durch den Einsatz von Visuals begleitet. Nach Meinung der Kritiker, zählen die Mitglieder der Band zu den derzeit viel versprechenden, interessantesten jungen litauischen Talente, wie Komponisten, Multiinstrumentalisten und Videokünstlern.

Foto: AVaspoGabrielė Labanauskaitė - Texte, Gesang
Vladas Dieninis - Schlagzeug, Elektronik
Pavel Kostiukov - Gitarre
Rytis Korėniukas - Mundharmonika, Keyboard
Aivaras Ruzgas - Programmierung, Midi
Tomas Verbaitis - Ton
.. and Helene Könau - translation

Alle Texte mit deutscher Übertragung!
In Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung

Eintritt 3 Euro

Support Art Curators Yuri Samodurov and Andrei Yerofeev

12. Juli 2010 | 12:00

No Prison For Art!

Am 12. Juli wird das Gericht in Moskau ein Urteil aussprechen. Der Staatsanwalt fördert 3 Jahre Knast für Yuri Samodurov und Andrei Yerofeev, die im Jahr 2007 eine Ausstellung unter dem Titel "Verbotene Kunst-2006" organisiert und kuratiert hatten.

DENIS SINYAKOV/REUTERS

Die internationale nichtstaatliche Organisation Human Rights First hat eine spezielle Aktion gestartet, wo man einen Brief auf Englisch an dem russischen Oberstaatsanwalt Yuri Chaika unterschreibt und abschickt. Schon mehr als 1000 Menschen haben an der Aktion teilgenommen. Auf der Webseite von der HRF kann man mehr darüber erfahren (hier klicken!).

In Russland versucht man jetzt auch eine ähnliche Aktion organisieren, wo man online einen Unterschrift als Zeichen der Unterstützung lassen kann. Die Webseite von der nichtstaatlichen Menschenrechtlerorganisation "Za prava tscheloveka!" (Für Menschenrechte!) gibt diese Möglichkeit und wartet auf unseres Mitmachen (hier klicken!).

Vor kurzem wurde auch eine Gruppe beim Social Network Facebook unter dem Titel "No Prison for Art! Support Art Curators Yuri Samodurov & Andrei Yerofeev". geöffnet. Dort kann man sowohl auf russisch als auch auf englich die neueste Nachrichten finden und auch eigene Meineung aüßern (hier klicken!).

Und so schrieb The Economist zu dem Fall (hier klicken!).

In diese wenigen Tagen, die bis zum Aussprechen des Urteils geblieben sind, wollen wir einfach so viel "Lärm" machen, wie es uns gelingt.

UND DU KANNST AUCH HELFEN!

NUR NICHT GLEICHGÜLTIG BLEIBEN!

Lila von Grau @ Panda-Theater

4. Juli 2010 | 20:00

Ein Konzert mit nicht nur russischer Seele!
Einlass 20:00.

Lila von Grau

Lila von Grau bei MySpace

Vorwärmung: The Road To Paradise

I`m back from former USSR

17. Juni 2010 | 20:47

Last Train From Perm

UnZeit 28 Strafen

17. Juni 2010 | 20:00

UnZeit UnZeit UnZeit UnZeit UnZeit UnZeit
gesprochene blätter für kunst und kultur diario hablado spoken periodica journal parlé говорящая газета

Bild: UnZeit

Wir laden sie ganz herzlich ein!
Am 17. Juni 2010 findet die neue UnZeit statt.
Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema strafen...

Nummer 28

strafen punir castigar

Donnerstag 17. Juni 2010, 20:30 Uhr
im P.A.N.D.A. - nicht nur russisches Theater, im Hof der Kulturbrauerei, Knaackstraße 97, 10435 Berlin

Mit: Alexander Delphinov, Judith Diamantstein, Yuri Gárate, Anusheh Rafi, Ramona Schmid, Sigrun Schneggenburger u. a..

Textbeiträge von Günther Anders, Thomas Bernhard, Daniil Charms, Delphinov.net, Michel Foucault, Heinrich Heine, Agota Kristof, Werner Schwab, Karl Valentin, Stefan Zweig u. a.

 

The Road To Paradise

30. Mai 2010 | 19:00

Musik | Poetry | Video | Performance
Doors 18:00 Live 19:00

Foto: Michael Setzpfandt

Cello Jevgenij Tonkha
Poetry Delphinov.net
VJ Wadim Levin

Eintritt frei.

Version #3054

9. Mai 2010 | 14:33

Collage: Delphinov.net

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